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Photovoltaik-Förderung in Bayern: Das steht dir zu

Stromfee Redaktion · 5. Juli 2026
PV über dem Tegernsee
PV über dem Tegernsee
Photovoltaik-Förderung in Bayern: Das steht dir zu
Energie — Stromfee (KI-Bild)

Bayern hat aktuell kein landesweites Zuschussprogramm für private PV-Anlagen. Deine Förderung läuft über den Bund (EEG-Einspeisevergütung, 0 % Mehrwertsteuer, KfW-Kredit) und über einzelne Kommunen bzw. Stadtwerke – hier bekommst du alle Bausteine im Überblick.

Welche Förderungen kannst du in Bayern nutzen?

Vier Bausteine stehen dir offen: 1) die bundesweite EEG-Einspeisevergütung für den Strom, den du ins Netz gibst, 2) die 0-%-Mehrwertsteuer beim Kauf, 3) zinsgünstige KfW-Kredite für Anlage und Speicher und 4) kommunale Zuschüsse einzelner bayerischer Städte und Stadtwerke. Ein pauschalen Landeszuschuss gibt es derzeit nicht – die Kombination der übrigen Bausteine ist der Hebel.

Photovoltaik-Förderung in Bayern: Das steht dir zu
Energie — Stromfee (KI-Bild)
Kommunale Zuschüsse in Bayern – wo lohnt sich das Nachfragen?

Viele bayerische Kommunen und Stadtwerke fördern PV und vor allem Batteriespeicher mit eigenen Programmen. Bekanntes Beispiel ist das Förderprogramm Energieeinsparung (FES) der Stadt München, das Zuschüsse für PV und Speicher gewährt. Prüfe deshalb immer: Stadt-/Gemeinde-Website, dein regionaler Stadtwerke-Anbieter und der Landkreis. Diese Töpfe sind oft begrenzt – früh anfragen und den Antrag vor Kauf/Baubeginn stellen.

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Energie — Stromfee (KI-Bild)
EEG-Einspeisevergütung: Was bekommst du pro kWh?

Für den ins Netz eingespeisten Strom zahlt dir der Netzbetreiber (in weiten Teilen Bayerns die Bayernwerk Netz) eine feste Vergütung über 20 Jahre. Bei Teileinspeisung liegt sie für Anlagen bis 10 kWp bei rund 7,9 Cent/kWh, bei Volleinspeisung bei rund 12,9 Cent/kWh (Stand 2025/26, circa-Werte). Die Sätze sinken halbjährlich leicht (Degression) – entscheidend ist der Satz zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme, der dann fix bleibt.

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0 % Mehrwertsteuer beim Kauf

Seit Januar 2023 gilt bundesweit – also auch in Bayern – der Nullsteuersatz auf Kauf und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp inklusive Speicher (§ 12 Abs. 3 UStG). Als Privatperson zahlst du dadurch keine Umsatzsteuer und musst dich nicht extra ums Vorsteuer-Prozedere kümmern. Das ist faktisch ein Preisnachlass von rund 19 % – ganz ohne Antrag.

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KfW-Kredit für Anlage und Speicher

Über das Programm KfW 270 (Erneuerbare Energien – Standard) kannst du Photovoltaik und Batteriespeicher zinsgünstig finanzieren. Der Kredit läuft über deine Hausbank; den Antrag stellst du vor Vorhabenbeginn. Für Unternehmen in Bayern lässt sich das mit BAFA-Förderung für Energiemanagement kombinieren – dort sind bis zu 45 % der Investitionskosten möglich.

So gehst du vor

Reihenfolge: 1) Anbieter/Installateur einholen und Anlage auslegen. 2) Kommunale und Stadtwerke-Zuschüsse prüfen und Antrag VOR Kauf stellen. 3) Bei Finanzierung KfW-270-Antrag über die Hausbank vor Beauftragung. 4) Nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister anmelden und Einspeisevergütung sichern. Wichtig: Zuschüsse gibt es fast immer nur, wenn der Antrag vor Auftragsvergabe gestellt wurde.

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