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§51 · PV-Watcher

PV-Watcher: Warum §51 jede bayerische Solarstunde betrifft

2026-06-18 · Stromfee Bayern
Marktwert Solar in Bayern
Marktwert Solar in Bayern

Bayern stellt mit 35,7 GW rund 26,5 % der gesamten deutschen PV-Leistung — über 3.100 Solarparks ab 1 MW. Doch je mehr Sonnenstrom mittags ins Netz drückt, desto öfter fällt der Day-Ahead-Preis in der Gebotszone DE-LU unter null. Und in genau diesen Stunden greift §51 EEG: die Marktprämie entfällt.

Was das Gesetz sagt

Die Schwelle, ab der die Marktprämie wegfällt, sinkt mit jeder EEG-Novelle. Für neue Anlagen ab 100 kWp zählt seit dem 25.02.2025 jede einzelne negative Viertelstunde — ohne Mindestdauer (Solarspitzengesetz).

6 h
IBN 2016–2020
4 h
IBN 2021–06/2024
3 h
ab 07/2024
15 min
ab 25.02.2025 — jede

Kein Theorie-Risiko

Wie real das ist, zeigt der Markt selbst: 347 Stunden mit negativem Day-Ahead-Preis gab es 2026 bis Mitte Juni in der DE-LU-Zone (Quelle: ENTSO-E, eigene Auswertung). Wer in diesen Stunden ungeregelt einspeist, kannibalisiert seinen eigenen Erlös.

Die Sonne scheint umsonst — Ihr Strom nicht mehr. Der erste Schritt ist nicht die Batterie, sondern Sichtflug: sehen, ob und warum Ihre Anlage bei Negativpreisen einspeist.

Sichtflug statt Blindflug

Der PV-Watcher beantwortet vier Fragen an Ihrer echten Anlage:

Eigenes §51-Risiko schätzen →

Schwellen: §51 EEG 2017/2021/2023, Solarspitzengesetz (BGBl 2025 I Nr. 51). Negativstunden: ENTSO-E Day-Ahead DE-LU, eigene Auswertung.